Aktuell

Hilfe für den Sport: NRW-Rettungsschirm auch offen für Übungsleiter und Sportvereine

von: LSB NRW / Frank Rabe, 29.03.2020, Kategorie: Schwimmverband NRW

Positives Signal für den derzeit unfreiwillig ruhenden NRW-Sport: Vom milliardenschweren Rettungsschirm des Bundes und Landes können mit sofortiger Wirkung auch gemeinnützige Sportvereine profitieren, wenn sie unternehmerisch tätig sind. Freiberufliche Trainer*innen und Übungsleiter*innen, die diese Tätigkeit als Haupterwerb ausüben, sind ebenfalls anspruchsberechtigt.
„Es ist eine gute Nachricht, dass aus dem von Bund und Land aufgespannten Rettungsschirm sowohl gemeinnützige Sportvereine, die einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhalten, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer sowie Übungsleiterinnen und Übungsleiter, die diese Tätigkeit als Haupterwerb betreiben, als gemeinnützige Unternehmen oder als Soloselbstständige antragsberechtigt sind“, sagt Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz.
„Diese Regelung wird einen großen Beitrag zum gesellschaftlich notwendigen Erhalt

Rücktritt vom Amt des Vorsitzenden des StadtSportVerbandes Breckerfeld

 Der StadtSportVerband stellt folgende Mitteilung zum Rücktritt von Peter Schneider ins Netz:

Gestern bin ich von meinem Amt als Vorsitzender des StadtSportVerbandes Breckerfeld zurückgetreten. Ich hätte dies lieber in der für den 23.03.2020 geplanten Vorstandssitzung persönlich getan, diese musste aber wegen der Corona- Krise abgesagt werden, so dass ich meine Entscheidung auch mit Blick auf die Zeit bis zur Jahreshauptversammlung per E-Mail mitteilen musste. Es handelte sich nicht um eine spontane Entscheidung sondern um einen wohlüberlegten Entschluss, der über Wochen gereift ist.

Für meine Entscheidung spielte eine Vielzahl von Gründen eine Rolle. Der Hauptgrund war aber, dass keine Vertrauensbasis zwischen mir als Vorsitzendem des StadtSportVerbandes und einem Teil der Mitgliedsvereine gab. Aus meiner Sicht herrschte ständig ein Klima von Arroganz und Ignoranz. Dies kam dann besonders im Zusammenhang mit dem Programm ‚Moderne Sportstätte 2022‘ zutage. Getroffene Vereinbarungen, die auch noch auf Initiative des/r Mitgliedsvereine/s getroffen worden waren, wurden wenige Tage später über den Haufen geworfen und teilweise ins krasse Gegenteil verkehrt, obwohl sich an der Sachlage nichts geändert hatte. Die Begründung dafür war, dass die Entscheidungskompetenz beim SSV läge und nicht bei den Vereinen. Auf der anderen Seite war man stets darauf bedacht, aus der Deckung heraus Direktiven zu geben. Auf diese Art und Weise fehlten dann verlässliche Gesprächsgrundlagen in Besprechungen mit anderen Vereinen. 

Dazu kommt, dass offenbar mit Macht die Förderung eines Vereins verhindert werden soll. Dessen Ausloten der Möglichkeiten wird von anderen als ‚Klüngel und Demokratieverstoß‘ dargestellt, obwohl man selbst plant, aus den eigentlich dem Sport vorbehaltenen Fördermitteln aus dem Programm ‚Moderne Sportstätte 2022‘ gemeinsam mit der Stadt ein politisches Ziel in Form eines Bolzplatzes zu realisieren. Die subtilen Anstöße, in denen darauf hingewiesen wurde, dass es in Breckerfeld kaum darstellbar wäre, wenn der Tennisclub Breckerfeld gefördert würde und die Fördergelder dann in einer vereinseigenen Anlage in Ennepetal verbaut würden, kamen ausgerechnet von den an diesem Deal beteiligten Parteien. Ein solcher Deal muss auch nicht zwingend unter meiner Mitwirkung stattfinden.

Ich habe dem SSV knapp fünf Jahre vorgesessen. Ich habe das Amt gern inne gehabt und es auch gelebt, so dass ich mir die Entscheidung ganz sicher nicht leicht gemacht habe. Dem SSV Breckerfeld wünsche ich für die Zukunft alles Gute und gutes Gelingen.

Bei Anliegen wendet euch doch bitte zukünftig an Jürgen Hartmann und Gerd Nowak.Ich wünsche uns allen, dass wir gesund durch diese schwere Zeit kommen und verbleibe

Mit sportlichen Grüßen

Peter Schneider

 

 

 

Neujahresempfang des SSV 2020

(PS) Am Samstag, dem 25.01.2020, um 11:00 Uhr, fand im Martin- Luther- Haus der 2. Neujahrsempfang des StadtSportVerbandes Breckerfeld statt. An diesem Tag stand das Thema ‚Ehrenamt‘ im Fokus, nachdem beim 1. Neujahrsempfang, der sich mit ‚sexualisierter Gewalt im Sport‘ befasste und hoffentlich wichtige Impulse gesetzt hat, im Mittelpunkt stand.

In seiner kurzen Begrüßung, in der Peter Schneider Wiebke van Kempen und Bürgermeister André Dahlhaus besonders erwähnte, bedankte er sich bei den Sponsoren der AVU, der Märkischen Bank, der Sparkasse Ennepetal- Breckerfeld und dem Restaurant ‚Auf dem Kamp‘ in Hagen. Dann gab er einen kurzen Überblick über die Tätigkeiten des abgelaufenen Jahres, riss das Förderprogramm ‚Moderne Sportstätte 2022‘ an und beschäftigte sich dann ausführlicher mit dem Thema ‚Ehrenamt‘.

Peter Schneider ging auf die schwindenden Zahlen von Ehrenamtlichen ein und fand u.a. darin einen Grund, dass die Bürokratie aber auch die Verantwortung ständig wächst. In diesem Zusammenhang wies er noch mal darauf hin, dass die ehrenamtlichen Vorstandsmitglieder im StadtSportVerband in Kürze über die Verteilung von Fördergeldern in Höhe von 300.000,- € entscheiden müssen.

Peter Schneider forderte mehr Respekt gegenüber den Ehrenamtlichen, mahnte aber auch an, dass dies bereits in den eigenen Reihen beginnen müsste. Freiwillig gewählte Vorstandsmitglieder müssen den von ihnen angenommenen Verpflichtungen nachkommen, Vereine unterschiedlichster Couleur müssen sich gegenseitig Platz zum Atmen lassen und der Umgang der Vereine untereinander muss in einem respektvollem Rahmen verlaufen, was leider nicht immer der Fall ist. Diesbezüglich galt sein Lob den Breckerfelder Schützen, deren Verhalten in dieser Richtung er als vorbildlich wahrnimmt.

Vor allem mit Blick auf die schwindenden Zahlen von Ehrenamtlichen muss auch von externen Entscheidungsträgern mehr Respekt eingefordert werden. Von dieser Kritik nahm Peter Schneider Bürgermeister André Dahlhaus ausdrücklich aus.

Mit Blick auf die Tatsache, dass in Breckerfeld breite Felder über das Ehrenamt abgedeckt werden, schlug er vor, dass man seitens der Stadt mal ein sichtbares Zeichen setzen und turnusmäßig etwas für Ehrenamtliche veranstalten könnte.

Danach gab Bürgermeister André Dahlhaus sein Grußwort ab und sprach die im vergangenen Jahr getätigten Investitionen in den Sport an. Daneben erwähnte auch er das Förderprogramm ‚Moderne Sportstätte 2022‘ und erhoffte sich in Zusammenarbeit mit dem TuS Breckerfeld und SW Breckerfeld den Bau eines Bolzplatzes im Bereich der Sportanlage.

Nach dem Grußwort des Bürgermeisters kam es zu einer Podiumsdiskussion, an der die beim KSB hautberuflich beschäftigte Mitarbeiterin Wiebke van Kempen, Krista Winter (evangelische Kirche), Tim Eitzert (TuS Breckerfeld/ Stadtmarketing), Fabian Köppen (TuS Breckerfeld) und Jan Löcken (Freiwillige Feuerwehr) teilnahmen und ihre Gedanken zum Ehrenamt aussprachen. Geleitet wurde die Diskussion von Jürgen Hartmann, der für den kurzfristig erkrankten Gerd Nowak einspringen musste. Gerd Nowak geht es zum Glück wieder besser.

Nach dieser Podiumsdiskussion konnten die Gäste das Thema bei einem kleinen Imbiss vertiefen.

Der Veranstalter war von der Resonanz enttäuscht. Postalisch wurden ca. 60 Einladungen an ehrenamtlich tätige Vereine und Gruppierungen versandt. Jeder Verein oder jede Gruppierung hatte die Möglichkeit, mit mehreren Personen zu kommen. Es waren dann etwa 50 Gäste angemeldet und In der Konsequenz kamen 34. Wir waren natürlich auf 50 Gäste vorbereitet. Auch das hat sicher etwas mit Respekt gegen dem Ehrenamt bzw. unter Ehrenamtlichen zu tun.

Auch über die Berichterstattung in der örtlichen Presse musste man nicht zufrieden sein. Einen Nebensatz zum Thema der Begrüßung zu machen, hat hier wenig Verständnis gefunden. Außerdem handelte es sich um eine Veranstaltung des StadtSportVerbandes Breckerfeld. Mal abgesehen davon, dass erneut vom Stadtsportbund die Rede war, wurden im Artikel viele Namen genannt, nur keiner der Offiziellen.

Immerhin stimmte die Größe.

Diskussionsteilnehmer Tim Eitzert (TuS Breckerfeld/ Stadtmarketing), Krista Winter (evangelische Kirche), Fabian Köppen (TuS Breckerfeld), Wiebke van Kempen KSB, und Jan Löcken (Freiwillige Feuerwehr            (von links)

 

Sportabzeichen-Verleihung 2019

(WK) Schon seit langem ist ein wichtiger Termin die Übergabe der Urkunden für das abgelegte Sportabzeichen. In diesem Jahr fand die Verleihung am 25.01.2020 statt. Nach einem Grußwort von Bürgermeister Andrè Dahlhaus und dem 1. Vorsitzender des StadtSportVerbandes Peter Schneider überreichte Peter Schneider Ingrid Möller einen Blumenstrauß für ihre Arbeit der Organisation des Sportabzeichens

Insgesamt legten 542 Kinder, Jugendliche und Erwachsene dieses Abzeichen ab. Auch die beiden Schulen in Breckerfeld haben ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Die Sekundarschule hatte 233 Abnahmen und die Grundschule hatte 167 Abnahmen. Diese Ergebnisse sind auch im Ennepe-Ruhr-Kreis eine hervorragende Leistung. Für dieses gute Ergebnis wurden die Schulen von der Sparkasse Ennepetal/Breckerfeld mit einem finanzellen Zuschuß bedacht.

Mit Kaffee und Waffeln ging die Sportabzeichen.Verleihung 2019 zu Ende

Ehrenamtsveranstaltung am Mittwoch, dem 27.11.2019

Ronnie Görtz mit dem 1. Vorsitzenden Peter Schneider

(PS) am Mittwoch, dem 27.11.19, kam es im Sportlerheim an der Breckerfelder Sportanlage zum 2. Sportgespräch mit Ronnie Goertz. Es ging, wie im 1.Gespräch um das Thema ‚Ehrenamt‘. Der Einladung folgten interessierte Teilnehmer aus Breckerfeld aber auch aus dem Ennepe- Ruhr- Kreis. Dabei handelte es sich nicht ausschließlich um Sportler, da das Thema ja viele Themenbereiche betrifft. Für das Projekt, das am 25.01.2020 mit einem Neujahrsempfang für geladene Gäste seinen finalen Höhepunkt findet, wurden wir mit der AVU- Krone 2019 ausgezeichnet.

Ronnie Goertz machte noch einmal deutlich, worauf es bei der Gewinnung von Ehrenamtlichen ankommt. In erster Linie muss für die Glaubwürdigkeit auch die eigene Überzeugung stimmen und die Werbung kann nur in persönlicher Ansprache erfolgen. Danach muss eine sinnvolle Fortbildung und der Ehrenamtliche und der Ehrenamtliche von einem sog. Ehrenamtsmanager bei Fragen und Problemen unterstützt werden. Der LSB wird Lehrgänge für Ehrenamtsmanager anbieten.

Ein Handout zum Referat von Ronnie Goertz kann hier werden.

2019.11.27 – Ehrenamtsmanager – Zum Glück habe ich nicht Nein gesagt – Handout